cochabamba - la paz

endlich habe ich meine zweite kreditkarte und kann nun wieder frei reisen.

ich bin von cochabamba nach la paz gefahren, die 7 std. fahrt hat letztlich 9,5 std gedauert.nach der mittagspause sind wir auf eine blockade gestossen und um diese zu umfahren mussten wir durch ein flussbett fahren, keine ahnung wie der fahrer es geschafft hat,aber aufeinmal stand der bus quer im flussbett und hat sich festgefahren, also mussten steine herbeigeschafft werden um den bus wieder herauszubekommen. eso es bolivia (das ist bolivien) haben mir einige fahrgäste gesagt.in der tat mit solchen und ähnlichen verzögerungen muss man immer rechnen.

in la paz habe ich mich im pirwa hostel eingemietet, 14 bettenschlafsaal fenster zur strasse, eine gute traveller unterkunft aber der verkehr hat mich nicht schlafen lassen drum bin ich ins copacabana hostel gewechselt, da habe ich jetzt ein einzelzimmer mit bad und etwas ruhiger ist es auch, nachteil: man bekommt nicht so leicht kontakt zu anderen travellern.

la paz war noch nie meine favorisierte stadt, nicht schön aber interessant. die stadt hat mehrere hundert meter höhenunterschied, leicht vorstellbar das man da meist bergab oder bergauf laufen muss. der höchste punkt hat knapp 4000müm da bleibt einem schon mal die luft weg.inzwischen gibt es reichlich unterkünfte für backpacker, darunter viele partyhostels, drum ist la paz auch bei den jüngeren sehr beliebt.inzwischen gibt es auch einige outdoor shops, man kann sich also mit allem eindecken was man so braucht, günstiger als bei uns ist es auch, aber was ist original und was ein fake?

es gibt natürlich viele märkte, unter anderen den hexenmarkt, hier gibt es z.b. llamaföten getrocknet, die kann man dann hinter seinem haus vergraben, wahrscheinlich um böses abzuwenden oder so.

es gibt viele wanderrouten, aber da ist mir die luft zu dünn, hauptattraktion ist allerdings die death road, die angeblich gefährlichste strasse der welt,eine schotterstrasse etwa 3,2 m breit  die strasse führt an ungesicherten stellen vorbei die bis zu 600m in die tiefe fallen, auf 64 km überbrückt sie einen höhenunterschied von 3600m. es gab schon todesfälle bei touristen die die strecke per mountainbike fahren drum gibt es bei den anbietern t-shirts zu kaufen auf denen " i`m a deathroad survivor steht ".

eine weitere attraktion ist das wrestling der cholitas, frauen die in ihren strassenkleidern in den ring steigen und kämpfen, das schau ich mir heute an bild folgt.

                                                                  ............on the road again

 

30.6.13 16:20, kommentieren

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arbeiten im vogelpark von ciwy

die letzten 2 wochen habe ich im vogelpark gearbeitet.

im park leben 51 vögel, 47 wasserschildkröten, einige landschildkröten.

unter den vögel haben wir 1 adler, 2 falken, rote, grüne und gelb-blaue aras,

amazonen und noch andere papageienarten.

monchito, ein gelb-blauer ara mit einem gebrochenem flügel, ist mein favorit.

er kommt immer zu mir und streckt mir einen fuss entgegen, eine aufforderung ihn auf meine schulter zu setzen und ihn zu streicheln. er ist sehr neugierig und wenn ich gerade mal einen käfig ausbessere kommt er und spielt mit dem werkzeug, er will sowieso immer alles haben was ich in der hand habe.

mein zweiter liebling ist capitan jack,ein tucan und ein wunderschöner vogel.

wenn er gestreichelt werden will und man ihm die hand reicht, nimmt er vorsichtig einen finger und dann darf man ihn streicheln, er lässt dann nicht mehr los.

will er nicht gestreichelt werden dann hackt er oder hüpft zur seite.

 

 

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 andere vögel wollen gar nicht erst angefasst werden und wieder andere mögen einen oder nicht.

 

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ein arbeitstag beginnt um 7:20 uhr, dann suchen wir uns das futter zusammen, stecken es in einen sack und bringen es zum park.2 von uns öffnen dann die vorhänge, die nachts um die käfige sind, und säubern die tische in den käfigen mit einer betadinelösung, die essensschalen werden eingesammelt und gewaschen.

die anderen bereiten derweil das futter zu, wenn die essensschalen bestückt sind werden sie verteilt und man kann die käfige von den vögeln offen lassen die tagsüber sich frei bewegen dürfen, dabei ist dann darauf zu achten das rosa & watson, rote aras, vor juanita & destroyer, 1 roter & 1 blau-gelber ara, freigelassen werden, denn diese beiden paare mögen sich gar nicht und es kann zu heftigen kämpfen kommen. sind rosa & watson oben in den bäumen, kann man die beiden anderen frei lassen, denn die bleiben meist am boden.

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 dann müssen die wasserschalen gewaschen werden und mit frischem wasser in die käfige verteilt werden. der boden der käfige muss dann mit einem rächen gesäubert werden.

zwischen 12 & 13 uhr gibt es einen snack, ein stückchen obst.

um 12:30uhr geht der erste zum mittagessen, pause haben 1,5 std, der letzte geht dann um 14:00 uhr.

um 16:30 wird das abendessen zubereitet und gegen 17:00 uhr verteilt, dann müssen die vögel in die käfige gebracht werden, was meist recht einfach ist, denn sie haben ja hunger, manchmal wollen sie aber nicht und dann wird es eben etwas später.sind alle vögel in ihren käfigen und haben ihr futter, werden die vorhänge zugezogen und zwischen 17:30 uhr und 18:00 uhr ist dann feierabend.

so sieht in etwa die routine aus, mit den tieren spielen kann man jederzeit und dann kann man sich noch arbeit suchen z.b. käfige ausbessern, wege mit steinen anlegen usw. wer will findet immer etwas zu tun, dann geht auch die zeit vorrüber, andernfalls kann es durchaus langweilig werden.

wir mussten allerdings auch die gitter und vorhänge mit desinfekrionslösung schruppen, denn die vögel sind leider mit parasiten befallen, drum gab es auch einmal am tag ein stück brot mit 2 tropfen vitamine und um sicher zu sein das auch jeder vogel seine ration bekommt mussten wir bei jeden einzelnem vogel zuschauen bis er das brot gegessen hat.imagez

roma, der vogel auf meiner schulter, meine wenigkeit und nena die presidentin und gründerin von comunidad inti wara yassi.

 es hat sehr viel geregnet, während meiner zeit und an 4 tagen war es richtig kalt, man kann es kaum glauben wie kalt es im dschungel werden kann.für die freiwilligen helfer gibt es unterkünfte, alles sehr basic. ich war in der neuesten untergebracht, da es aber an geld fehlt ist die noch nicht ganz fertig gestellt, in meinem zimmer fehlten die vorhänge und die toiletten und duschen haben noch keine türen.

zu 80 % wird der park von freiwilligen helfern finanziert, so komisch wie das klingen mag aber man muss tatsächlich dafür bezahlen das man hier arbeiten darf, da ich aber weiss wo das geld hingeht und ich dieses projekt für wichtig halte unterstütze ich es gerne.

man kann auch mit katzen arbeiten, wer kann schon von sich behaupten mal mit einem puma oder jaguar spazieren gegangen zu sein? es gibt auch einen brillenbär im park und kleintiere wie nasenbären und kleine nachtaktive tiere,

klammeraffen und kapuzineraffen, mit denen hat das projekt mal angefangen. 

 

 klammeraffen am mirador (aussichtspunkt),die affen leben frei im dschungel, sind aber an menschen gewöhnt, da man sie erst im park betreuen musste bevor sie wieder in die freiheit entlassen wurden.

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 20% kommen von spenden unter anderen eine organisation aus england.

inzwischen bin ich wiedermal in cochabamba und warte auf meine zweite kreditkarte, dann geht es über la paz nach rurrenabaque, dort gibt es dann mal wieder eine dchungeltour und dann ???? mal sehen vieleicht zurück ins teure brasilien.

 

......................on the road again................

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.6.13 18:44, kommentieren

CIWY, Samaipata, auf den spuren von che guevara

nach st. cruz habe ich den tierpark 380 km nördlich besucht.

es ist der zweite park von inti wara yassi, er liegt mehrere km ausserhalb einer ortschaft an dem highway nach trinidad, auch hier ist alles dschungel, allerdings ist es hier flach, in villa tunari ist es gebirgig.

der park hier ist viel grösser, es arbeiten derzeit ca. 40 voluntarios, und gebraucht werden bis zu 60.derzeit sind auch ein veterinär mit 2 studenten aus amerika da, auch die arbeiten freiwillig und haben operationen durchgeführt.so musste zb. ein auge eines pumas entfernt werden, weil dieses seit einem jahr entzündet ist und keine therapie anschlägt.

es gbt viele katzen in dem park, jaguare und pumas.die arbeit besteht darin die tiere zu füttern und die käfige sauber zu halten, danach geht man mit den tieren spazieren, 5-6 std. am tag. da man dadurch keine zeit hat zum mittagessen zu gehen, halten es die meisten voluntarios traditionell wie die bolivianer, um hunger und durst in grenzen zu halten stopfen sie sich die backentaschen mit kokablättern voll, scheint zu helfen und ist gleichzeitig eine erfolgversprechende diät.

man bekommt nur das tier zu gesicht um welches man sich auch kümmert, man will verhindern das die tiere zu sehr gestresst werden wenn sich ständig fremde menschen zeigen.

viele sind mehrere monate hier, obwohl man derzeit nur max. 90 tage pro kalenderjahr im land bleiben darf.eine 1 jährige residenz ist nicht viel günstiger als illegal im land zu bleiben, und da dies mit viel papierkram zusammenhängt bleiben die meisten illegal und müssen dann bei der ausreise 20 bolivianos, ungefähr 2,15 Euro, pro tag zahlen. 

es gibt, ausser den katzen, noch tucane, aras, nandus, wildschweine und natürlich affen im park.hier ist es auch viel ruhiger, denn die strasse ist nicht sonderlich viel befahren.

ich bin nur eine nacht als besucher geblieben und dann über st. cruz nach samaipata gefahren. ein kleiner ruhiger ort mit atemberaubenden landschaften.

zusammen mit 4 anderen travellern, habe ich eine tour in den nebelwald unternommen. die vielen farne,flechten und moose lassen den wald wie einen märchenwald erscheinen, er hat etwas mystisches an sich.

eine weitere tour ging zu el fuerte, der grösste behauene stein, etwa 200m lang und 60 m breit. von den inkas, lange vor den konquistadoren, wurde dieser stein behauen und ist sicher von religiöser bedeutung. man hat eine fantastische aussicht und wer früh genug kommt, kann condore beobachten.

von samaipata aus, bin ich mit 3 australiern und einem holländer, nach villagrande gefahren, hier wurde che`s leichnam mit einem helikopter hergebracht, man hat ihm in einem kleinem gebäude hinter dem krankenhaus die hände abgeschlagen und ihn dann in der wäscherei des krankenhauses, der presse zur schau gestellt.

wir haben noch ein paar gräber seiner weggefährten besucht, unter anderen das von tanja, eine deutsch-argentinierin und einzige frau der guerillieros.

wir sind dann nach higuera gefahren, wunderschöne strecke mit sicht auf die umliegenden berge.von higuera aus kann man eine 3 std. wanderung machen, zum letzten camp von che, wo er auch festgenommen wurde, in higuera hat man ihn dann in einer schule gefangengehalten und nach einer nacht ermordet.heute ist die schule ein kleines museum und überall, auch in der neuen schule sieht man seine bilder und 2 statuen hat man an der plaza errichtet. der ort ist winzig, ein paar häuser nur und davon sind einige hostels.

zuviel ehre meiner meinung nach, für einen abenteurer und träumer, der wohl auf den spuren simon bolivar`s wandelte, ausserdem sind seine aktionen an der seite fidel castro`s mitunter alles andere als ehrenhaft gewesen.aber interessant ist seine lebensgeschichte allemal.

inzwischen sind wir in cochabamba und ich bin mal gespannt ob meine kreditkarte schon angekommen ist.

                                                ............on the road again........

5.6.13 16:49, kommentieren

villa tunari

villa tunari hat sich wahnsinnig verändert, es ist sicher mal 3-4x grösser geworden, es gibt jetzt hotels mit swimmingpool und das grösste übel ist das jetzt die hauptverkehrsstrasse von cochabamba nach st. cruz durch villa tunari führt.

früher war es ein kleines ruhiges sehr relaxtes dorf, heute ist es zwar immer noch ein dorf, aber es ist tierisch laut geworden, unzählige lkw`s fahren durch den ort, es ist geschäftiger geworden,positiv ist der geldautomat und das i-net funktioniert im grossen und ganzen, allerdings nur in den i-net cafes, wifi gibt es nicht, na ja, vieleicht in den grossen hotels.

der tierpark, indem ich vor 14 und vor 12 jahren gearbeitet habe, hat sich leider auch zum negativen geändert. da das land der regierung gehört können die auch damit machen was sie wollen, irgendwann haben sie beschlossen eine strasse mitten durch den park, und damit mitten durch den dschungel, bis ins nächste dorf zu bauen.

trotz massiver proteste wurde dies auch durchgezogen, wo wir früher klammeraffen,kapuzineraffen, nasenbären, aras etc. versorgt haben, verläuft heute die strasse die nur selten genutzt wird.

heute werden die tiere etwas weiter entfernt versorgt, immer noch im dschungel, aber die wege sind weiter und schwieriger geworden, ausserdem hört man von überall die strasse und die bauarbeiten vom dorf.

aber dennoch lohnt es sich hier mit den tieren zu arbeiten, das zeigt schon das einige vountarios mehrere wochen und monate hier arbeiten und irgendwo müssen die tiere ja versorgt werden.wer mit gato dem puma oder millie der ozelotdame spazieren geht wird vieleicht auch ein ruhiges plätzchen finden.

1999 habe ich mit carlos( gründer des parks) chiquita ( eine klammeräffin)im dschungel gesucht ( das war die buchstäbliche suche nach der nadel im heuhaufen) , aber sie war nicht in der lage sich selbst zu versorgen, nachdem 2 std. suche ergebnislos blieben fragte mich carlos ob ich noch wisse von wo wir gekommen sind, ich wusste es nicht und carlos meinte das sie jetzt wohl nach 3 affen suchen.wir hatten glück, denn am nachmittag sind uns 1 führer mit 2 niederländerinnen begegnet, die machten eine dschungeltour und wir konnten uns anschliessen, am nächsten tag, gegen mittag waren wir wieder zuhause.

diese geschichte ist inzwischen mehrfach getoppt worden, eine bolivianerin war mal mit gato für 3 tage im dschungel verschwunden bevor sie auf jemanden traf der ihr den weg zeigte, 2 ausländische voluntarios waren mal für 1 tag mit gato verschwunden, sie sind auf ein dorf gestossen und sind dann mit puma im taxi zurückgefahren.klingt alles unglaublich, ist aber wahr.

wer mehr über den park erfahren will kann mal auf facebook nachschauen,

unter CIWY (comunidad inti wara yassi), oder selbiges googeln.

es gibt inzwischen 2 weitere parks, die ich mir noch anschauen werde, wahrscheinlich werde ich auch nochmal für 2-4wochen in einem arbeiten, da nena ( die präsidentin) in villa tunari ist wird es wohl auch für mich wieder villa tunari werden. sie hat sich wahnsinnig gefreut als ich plötzlich vor ihr stand, und zu meiner verwunderung hat sie mich gleich mit meinen namen angesprochen.

jetzt bin ich in st. cruz und hoffe hier den glorreichen sieg des bvb`s über die bayern sehen und feiern zu können, danach geht es in den zweiten park, den nena glücklicherweise auch besuchen will. ich hoffe das es dann auch neues zu meiner kreditkarte gibt und ich sie bald in cochabamba abholen kann.

 

23.5.13 17:42, kommentieren

cochabamba

cochabamba ist eine sehr geschäftige stadt, sauberer und wohlhabender als ich sie in erinnerung habe, sie ist bei weitem nicht so schön wie sucre, hat aber durchaus ein paar schöne plazas zu bieten.auch hier gibt es viele demonstrationen, aber sowohl demonstranten als auch die polizei, wirken recht entspannt.

wie es mit blockaden aussieht weiss ich nicht, das werde ich dann feststellen wenn ich weiter will.

vor 3 tagen bin ich die unendlich vielen treppenstufen zum cristo de la concodrdia gelaufen, das war recht anstrengend,cochabamba liegt ja auch noch 2500müm.

es hat sich aber gelohnt, eine wirklich tolle aussicht auf die stadt und die umgebung, runter bin ich dann mit der seilbahn gefahren.

                    

 

vorgestern wollte ich dann nach villa tunari fahren, brauchte aber noch geld, nachdem ich nach dem 20sten versuch an jeweils verschiedenen atm`s, immer noch kein geld bekommen habe, habe ich bei meiner bank angerufen um zu erfahren das meine karte gesperrt wurde wegen ungewöhnlicher abbuchungen,und tatsächlich irgend soein lümmel hat da meine daten abgegriffen und kauft jetzt fleissig in denver ein.

recht merkwürdige posten erscheinen da,zb. 5u$ spende an eine kirche, aber auch hohe beträge zeigen sich.

mein grösstes problem war: wo lass ich mir die neue karte hinschicken?

laut visa gilt bolivien als unsicher, soll heissen die wahrscheinlichkeit das die karte überhaupt ankommt ist nicht so hoch.

argentinien und peru wiederum gelten als sicher, das wäre aber arg umständlich und vorallem mit tagelangen busfahrten verbunden.

heute war ich auf dem konsulat, die hatten schon einmal so einen fall und die karte sei sehr wohl angekomen, ich habe mich also entschlossen auch meine karte auf das hiesige konsulat senden zu lassen und haoffe das sie dort auch ankommt, kann aber 1-4 wochen dauern. mal sehn vieleicht überbrücke ich die zeit mit arbeiten,im tierpark in villa tunari wo ich schon 1999 gearbeitet habe. inzwischen nutze ich mein maestro karte, das kostet dann halt etwas, ist aber auch nicht die welt, eine weitere möglichkeit ist meine bank anzurufen und eine zeit zu vereinbahren in der die karte für etwa 10 min entsperrt wird, in derzeit kann ich sie nutzen und dann wird sie wieder gesperrt. ist mir auf dauer zu umständlich, da zahl ich lieber die nächsten wochen die gebühren.

18.5.13 04:11, kommentieren

bolivien

bolivien ist ein fantastisches land, ich liebe zwar argentinien und die argentinier,aber man hat da fast den eindruch in europa zu sein.

bolivien ist da schon eher authentisch.das merkt man schon im nordwesten von argentinien, hier sehen die menschen gleich volkommen anders aus, man kann die indianische abstammung erkennen, es sind nachfahren verschiedener inka-völker.die menschen sind um einiges kleiner und sind braungebrannt,die frauen kleiden sich noch überwiegend traditionell allerdings mit einflüssen der konquistadoren.man spricht noch quechua und andere indianersprachen.

sucre, neben la paz,hauptstadt von bolivien, hat allerdings nur noch den oberen gerichtshof inne,ist eine wunderschöne und durchaus moderne stadt.man nannt sie die weisse stadt da die häuserfassaden überwiegend weiss gestrichen sind.

hier treffen alte kulturen auf das moderne leben zusammen.zurzeit gibt es mal wieder demonstrationen und blockaden,d.h. die lkw fahrer blockieren die zufahrtswege der grossen städte im süden boliviens,wenn man glück hat kann man bis zur blockade fahren,läuft bis zum ende, jeh nach dem 2-4km, und nimmt dann einen bus zum nächsten ziel. ist aber nicht immer möglich.

da die lkw fahrer auch gerne wochenende haben, sind die blockaden eben dann aufgehoben und man kann normal reisen.

nachdem ich mich von diversen wehwehchen erholt habe, habe ich vergangenen sonntag die gelegenheit genutzt und bin abends um 19:00 uhr in den bus nach cochabamba gestiegen, unterwegs ist natürlich ein reifen geplatzt,das kommt hier häufig vor,aber sonst ging es reibungslos bis nach cochabamba, angekommen bin ich um 5.00uhr.

ich habe dann noch 1,5 std. gewartet ,um bei tageslicht ein hostal zu suchen.taxis mag ich nicht und in südamerika, mit vollem gepäck bei dunkelheit durch eine stadt zu laufen, ist nicht so ratsam.

14.5.13 16:00, kommentieren